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Désobéissance (Übersetzungen)

Kapitel 1. Rolling Stone • Rollender Stein

Ich habe richtig schlechte Laune.
Der Pessimismus liegt mir im Blut.
Ich erwarte ein Nachlassen der Schwermut.
Ich kann nicht lachen, ich kann nicht glauben.

Ich habe gut verstanden, dass es eine Vielzahl
von Gefahren braucht, um mich zu beleben.
Ich habe eine Idee, wie man dem Fieber entgegenwirkt.
Kein Fixpunkt. Ich bin ein…

Rollender Stein
Ich bin eine von denen, die verfluchen.
Wer zählt noch, wenn es vorbei ist,
wenn ich sage „Liebe“.
Ich gehöre zu denen, die an mich selbst glauben.
Alles was ich brauche, ist Liebe.

Komm in meine Arme
und es ist heiß, heiß.
Alles, um im Himmel zu sein.
Ich muss gehen, wenn es zu viel ist.
Und wenn es vorbei ist, mache ich mein Bett wieder.

Ich habe richtig schlechte Laune.
Ich, rollender Stein, ich verberge einen Blues.
Mir ist dein Konfetti egal.
Ich bin launisch, ich explodiere gleich.

Ich habe verstanden, dass es eine Vielzahl
Cocktails braucht, um mich zu beruhigen.
Ich habe eine Idee, wie man der Wut entgegenwirkt.
Zuhause bin ich ruhig, Stick.
Ein…

Rollender Stein
Ich bin eine von denen, die verfluchen.
Wer zählt noch, wenn es vorbei ist.
Ich bin eine von denen, die verfluchen.
Gott, ich brauche Liebe.

Ich glaube an deine Liebe.
Oh, oh, ich glaube an deine Liebe.
Ein Rollender Stein.

Ich bin eine von denen, die verfluchen.
Wer zählt mehr, wenn es vorbei ist,
wenn ich sage „Liebe“.
Ich gehöre zu denen, die an mich selbst glauben.
Alles was ich brauche, ist Liebe.

Übersetzung von Erzengel
Rolling stone enthält jede Menge Redewendungen. Ich bin mir nicht sicher, alle richtig übersetzt zu haben.

Kapitel 2. Sentimentale • Sentimental

Ich bin sentimental.
Gott, ich bin ohne Hass.
Ich bin sentimental.
Aber hier sehe ich zu viel Leid.
Es gibt Mängel, Größen. 1
Ich sehe die Leere darunter.
Und ich werde sterben.
Und im übrigen habe ich Angst vor allem.

Ich traue mich, ich bleibe ohne Stimme.
Und jetzt, und jetzt will ich, dass man mich liebt.
Und wenn ich Dich sehe.
Es ist Gott, es ist Gott, der dich gesandt hat.
Ich liebe Dich. (2x)

Oh, das ist schön! Wenn man es von oben sieht.
Oh, das ist schön! Von der Wiege bis zur Bahre.

Ich bin sentimental.
Gott, ich bin ohne Hass.
Ich bin sentimental.
Aber hier sehe ich zu viel Leid.

Ja, die Seele durcheinander, wohin ich auch gehe.
Tödliches Detail.
Ich glaube an das Leben.
Ja, die Seele durcheinander, wohin ich auch gehe.
Ich verschwinde von hier.

Ich traue mich, ich bleibe ohne Stimme.
Und jetzt, und jetzt will ich, dass man mich liebt.
Und wenn ich Dich sehe.
Es ist Gott, es ist Gott, der dich gesandt hat.
Ich liebe Dich. (2x)

Ich bleibe ohne Stimme.
Und jetzt, und jetzt will ich, dass man mich liebt.
Und wenn ich Dich sehe.
Es ist Gott, es ist Gott, der dich gesandt hat.
Ich liebe Dich. (2x)

1, 2, 3
Ich gehe in den Wald
4, 5, 6
Kirschen pflücken
7, 8, 9
In meinem neuen Korb
10, 11, 12
Wenn sie süss sind.

Übersetzung von Erzengel
1 Was sie mit „Il y a des failles, des tailles“ sagen will, weiß ich nicht. Vielleicht geht es auch alleine um den Binnenreim.
2 Die letzte Strophe ist ein altes Kinderlied aus dem 19. Jahrhundert. Allerdings lautet die letzte Zeile eigentlich „Elles seront toutes rouges!“ (Sie werden alle rot sein) und nicht „Pourvu qu’elles soient douces“ … ein kleiner Gag von Mylène.

Kapitel 3. Désobéissance • Ungehorsamkeit

Ich kannte die
verdammte Dunkelheit
und Fesseln
Höllen
die (Scham?)Lippen verbrennen.

Und ich sah Lichter,
Kerzen
und Sinnestäuschungen,
aber ich wollte sein,
wer ich bin
ein wenig wild.

Ungehorsamkeit
Auf die Dreistigkeit
lege ich meinen Eid ab.
Worte der Liebe.
Mehr Zeit
im Gegenlicht verbringen.
Ungehorsamkeit.
Sich selbst zu sein
Wandern im Wind
wenn das Herz schwer ist.
Losgelöst.
Wind der Freiheit.

Ich kenne
echte Weizenfelder.
Ich schloss meine Augen
und das Fieber sank.

Ich sah Tote, doch ich hielt
die wunderbaren Momente fest.
Und ich wollte sein,
wer ich bin,
ein Name Gottes.

Chorus

Übersetzung von Erzengel

Kapitel 4. N’oublie pas • Nicht vergessen

Dort, angeekelt von der Welt.
Unter der Lampe ein letzter Traum.
Trotz allem höre ich deine Stimme
und deine Worte, andere zu respektieren.
Denn in all den Worten, denen ich begegnete,
sah ich keines mehr,
das wie ein Diamant in der Sonne glänzte.
Der gleiche Raum ist ohne Mitgefühl.
Das Paradis fällt mir zu Füßen.
Dennoch (wissen wir, wissen wir)
sagt deine Stimme nie:

Vergiss nicht!
Angetrieben von einem Stern, vergiss niemals,
verspreche ich, wo du bist.
Ein Punkt im Universum
ist eine Liebe, die überall ist. Vergiss niemals:
Das bin ich.
Ein Punkt im Universum
ist eine Liebe, die überall ist. Vergiss niemals!
Nein, nein, nein.

Unter der Erde ist die Stille.
Meine Erinnerungen kehren spät zurück.
Ich denke an dich.
Denk nicht nochmal nach!
[Ich] war verloren, doch jetzt weiß ich [es] endlich.
Und all die Zeichen, die du sendest
bringen mich jedes Mal aus der Fassung.
Mit bereits geschehenem ordnen wir die Sterne neue an
und selbst auf stiller See trägt mich dein Sternenbild
voran, du weißt.
Doch der Horizont sagt niemals:

Chorus

Wir fühlen es in unseren Knochen [3x]
Vergiss niemals: Das bin ich.

Du weißt:

Chorus

Übersetzung von Danny
Das „vergiss niemals“ bezieht sich im Chorus meist als vorangestellter Imperativ. In den ersten beiden Versen des Chorus wurde es jedoch zwischengeschoben, was die Verbindung von Englisch & Französisch ermöglicht.

Kapitel 5. Histoires de fesses • Bettgeschichten

Kapitel 6. Get up Girl • Auf geht’s Mädel

Steh auf, Mädel!
Sechs Monate ein Gibs aus Gold
Ich habe gut geschwiegen.
Ich habe zu sehr geträumt.
Wann ist alles gewachsen?
Wenn dir wenig gegeben wird?
Zögern,
was ich über „den Mann“ weiß?

Steh auf Mylène, Flammen, die das Leben auf dich feuern.
„Ich denke, also bin ich“, um etwas zu trinken.
Und wenn ich stehe, hier.
Wenn ich alles verstehe,
bin [ich] nicht mehr im Leben, das dafür herhält.

Aber für die Leute ist es undeutlich.
Aber für die Leute entgleise ich.
Und jedes Mal eine Kerbe
Und das Leben geht weiter und weiter.

Ich weiß nicht warum
ich das Leben so sexy finde.
Ich bin so high.
Ich glaube, das Leben ist so sexy.

Steh auf, Mädel, ich habe nicht alles von Descartes gelesen, aber
„Ich denke also bin ich“, um etwas zu trinken.
Und wenn ich gähne
Wenn ich früh aufstehe,
bin [ich] nicht mehr im Leben, das dafür herhält.

Chorus

Sexy (3x)

Übersetzung von Danny

Kapitel 7. Prière • Gebet

Wie sag ich’s dir?
Meine Realität
In meinem Mantel
floss Wasser

Wie sag ich’s ihm?
Wie erspart man sich
das Kranke/Perverse in seinem Körper?
Ein Krokodil versteckt sich.

Aber ich bin für dich da,
lass dich nicht stehen.
[Auch wenn ich] Die Lust [habe], ins Meer zu springen.
Aber ich bin für dich da.
Ich lerne loszulassen.
Ich vergesse einmal das Leben drinnen.

Wie sag ich’s dir?
Meine Realität
Nacht im Wahn
Alles ist geschwollen

Wie sag ich’s ihm,
dass die Unendlichkeit
eine Lücke füllt?
Der Vorhang ist gefallen.

Chorus (2x)

Übersetzung von Danny
Ich habe „et yey“ in den Versen weggelassen, weil sie hier beim Singen eher mit der Silbe spielt, um ein Echo zu erzielen. Angesichts des Instrumentals ein Lob für das Wortspiel: Gebet (Priére), Prärie (Prairie)

Kapitel 8. Au lecteur • An den Leser

In Dumpfheit, Irrtum, Sünde immer tiefer
Versinken wir mit Seele und mit Leib,
Und Reue, diesen lieben Zeitvertreib,
Ernähren wir wie Bettler ihr Geziefer.

Halb sind die Sünden, matt ist unsre Reue,
Und unsre Beichte macht sich fett bezahlt,
Nach ein paar Tränen rein die Seele strahlt
Und wandert froh den schmutzigen Pfad aufs neue.

Satan, der Dreimalgrosse, übt die Künste,
Auf seinem Kissen wiegt er unsern Geist,
Bis das Metall, das Kraft und Wille heisst,
Vom Zaubrer aufgelöst in fahle Dünste.

Des Teufels Fäden sind’s, die uns bewegen,
Wir lieben Graun, berauschen uns im Sumpf,
Und Tag für Tag zerrt willenlos und stumpf
Der Böse uns der Hölle Stank entgegen.

Wie an der Brust gealterter Mätressen
Der arme Wüstling stillt die tolle Gier,
So haschen nach geheimen Lüsten wir,
Um sie wie dürre Früchte auszupressen.

Gleich Würmern wimmelnd ist ins Hirn gedrungen
Die Teufelsschar, die uns zerstören muss,
Wir atmen, und ein unsichtbarer Fluss,
Der Tod, strömt klagend hin durch unsre Lungen.

Wenn Notzucht, Gift und Dolch und alles Böse
Noch nicht geschmückt mit holder Stickerei
Des Schicksals Grund voll fadem Einerlei,
Dann ist’s, weil unsre Seele ohne Grösse.

Doch zwischen Panthern, Schakalen und Hunden,
In der Skorpionen, Schlangen, Affen Welt,
Die kriecht und schleicht und heult und kläfft und bellt,
Im Tierhaus unsrer Taster ward gefunden

Das schlimmste, schmutzigste von allen Dingen,
Die Qual, die nicht Gebärde hat noch Schrei,
Und doch die Erde macht zur Wüstenei
Und gähnend wird dereinst die Well verschlingen:

Der Uberdruss! – Tränen im Blick, dem bleichen,
Träumt vom Schafott er bei der Pfeife Bauch.
Du, Leser, kennst das holde Untier auch,
Heuchelnder Leser – Bruder –: meinesgleichen!

Übersetzung von https://www.gedichte-lyrik-online.de

Kapitel 9. Des larmes • Die Tränen

Und in meinem Glasgefängnis
weiß ich nicht mehr, wie ich es anstellen soll
ich kann sie verschließen wie kein Anderer
die Augen
aus Angst, verlassen zu werden

Und dann gibt es noch die Gefühle
ich höre nicht auf Komplimente
hier, bin ich einsam
auf geht’s, ich werde heiraten
mein Seelenverwandter
ist mein Bad in der Menge

Das ist das Ende
wenn wir in der Tannenholzkiste1 sind
jeden Morgen aufstehen
der Wurm ist im Apfel
ich bin nervös
alles betäubt/ erschlägt mich

Diluvianisch2
„Le Gouffre“ von Baudelaire
ich habe alle gelesen
es ist erledigt, wen interessiert es
es ist mein Leben
ein Teil meines Bettes
dich zu lieben
Wo bist du
wo wo

Die Tränen,
die Tränen,
der Kummer
die Freude
auf meinen Wangen
kreuz und quer (3x)
die Tränen,
die Tränen,
die Tränen, zu was…
Was ist der Sinn des Lebens
wenn du nicht hier bist
ich isoliere mich selbst
isoliere mich selbst
isoliere mich selbst

Und in meinem Glasgefängnis
weiß ich nicht mehr, wie ich es anstellen soll
ich umarme das Leben wie kein Anderer
derselbe Gott
aus Angst, dass er mich im Stich lässt

Aber hier ist (wieder) die Sachen mit den Gefühlen
die ich noch für lange Zeit haben werden
jetzt fühle ich mich einsam
ein Flug nach Toulouse
zum heiligen Chor
für ein Bad in der Menge

Das ist das Ende
wenn wir in der Tannenholzkiste1 sind
jeden Morgen auf…
stehen
der Wurm ist im Apfel
ich bin nervös
alles betäubt/ erschlägt mich

„Le Gouffre“ von Baudelaire
ist ein Blues
es ist erledigt, wen interessiert es
es ist mein Leben
ein Teil meines Bettes

Dich zu lieben
Wo bist du
wo wo

Übersetzung von Stefan
1 Die „boîte sapin“ ist eine französische Weihnachts-Tradition
2 wörtliche „Sintflutartig“; alter, Bibel-bezogener Ausdruck der Geologie

Kapitel 10. Parler d’avenir • Über die Zukunft (zu) sprechen

Sie ist unscharf
verschwommene Landschaft
du erglühst
auch wenn es dunkel ist
zu viel um dich zu sehen

Versteckt in deinem Bett
vermeidest du
die Blicke anderer
doch das Leben…

Über die Zukunft zu sprechen 1
ist erschreckend 1
wenn es nur ein Atemzug war
oder die Leere
möchtest du einfach nur einschlafen
was auch immer wir sagen
werde ich
meine Zweifel vergessen
für ein anderes Ufer
zumindest für die Zeit eines Lächelns

Das Wasser
tropft/fließt in meinen Mantel
ich erstarre
tauche in meine Realität ein

Dem Satin entfliehen
einen Weg weiterverfolgen
deinen
aber dort…

Chorus

Ahh…
Zumindest für die Zeit
eines Lächelns

Übersetzung von Stefan und Erzengel
1 oder: Es ängstigt dich, über die Zukunft zu sprechen
Erzengel merkt im Forum treffend an, dass der Song scheinbar Depressionen thematisiert. Mit dem „anderen Ufer“ ist evtl. der Tod gemeint, auch wenn der Styx, der Fluss der das Reich der Lebenden und Toten trennt, nicht ausdrücklich erwähnt wird.

Kapitel 11. On a besoin d’y croire • Wir müssen glauben…

Kapitel 12. Retenir l’eau • Das Wasser zurückhalten

Kapitel 13. Untitled • Unbetitelt

Ich bin tot.
Der Nagel schloss die Tür.

Ich kroch durch die Dunkelheit der Chrysanthemen
und ich liege schwermütig darunter.
Unsere Reime und Melodien dehnten sich atemlos aus.
Ich kenne mache eurer Begehren.

All meine Liebe,
All meine Liebe ist für immer zwischen uns.
Außerhalb der Sicht,
Außerhalb der Sicht, habe ich von dir geträumt.

Ich lasse meinen Körper ganz unten.
Ich lasse meinen Körper mit euch verschmelzen.
Ich lasse meinen Körper ganz unten.
Ich lasse meinen Körper mit euch verschmelzen.

Ich kroch und für die Seele habe ich gelitten,
aber hier liege ich schwermütig darunter.
Keine Linie, kein Halten, das ist die 16 mit voller Geschwindigkeit.
Ich kenne manche aller Begehren.

Chorus

Der Nagel schloss die Tür.
Das Leben wie ein Märchen,
welches überall ist,
welches nicht seine Länge ist,
aber das liegt an der Liebe.

Chorus

Ich habe nichts mehr zu tun.
Ich bin für immer unter der Erde.
Ich habe nichts mehr zu tun.
Ich bin für immer unter der Erde.